Über das Hamburger Bildungspaket können Kinder und Jugendliche, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II, SGB XII oder dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten bzw. Wohngeld- oder kinderzuschlagsberechtigt sind, Leistungen für Bildung und Teilhabe erhalten. Unterricht in künstlerischen Fächern und vergleichbare angeleitete Aktivitäten der kulturellen Bildung (zum Beispiel Musikunterricht). Auch Künstler können relativ einfach Kurse im Rahmen des Bildungspakets anbieten. Informationen unter http://www.hamburg.de/informationen-fuer-leistungsanbieter/
25/04/2012
18/04/2012
Mehrwertsteuererhöhung für Kunsthandel: Bundesregierung diskutiert Kompensation
Pressemitteilung des Deutschen Kulturrats:
Mehrwertsteuererhöhung für Kunsthandel: Bundesregierung diskutiert Kompensation
Deutscher Kulturrat zu den Vorschlägen von Kulturstaatsminister Neumann und Staatssekretär Otto zur Kompensation der Mehrwertsteuererhöhung für Bildende Kunst (weiterlesen…)
Edwin-Scharff-Preis 2011 an Peter Piller
Pressemitteilung der Kulturbehörde: (weiterlesen…)
22/03/2012
„Wenn die Politik anfängt, im Bereich Kultur zu sparen, dann schneidet man sich die kreative Lebensader ab.“ – Kulturbehörde und Hamburg Kreativ Gesellschaft stellen aktuellen Kreativwirtschaftsbericht vor
Die Kulturbehörde und die städtische “Hamburg Kreativ Gesellschaft” haben den neuen “Kreativwirtschaftsbericht” vorgestellt. Der Bericht folgt auf den ersten umfangreichen “Kulturwirtschaftsbericht” von 2006. Hegte die Politik damals die Hoffnung, dass die detaillierte Darstellung der wirtschaftlichen Bedeutung der Kultur zu einer verbesserten Unterstützung durch die Stadt, z.B. durch zusätzliche Mittel der Wirtschaftsförderung, führen würde, steht die Fachöffentlichkeit heute derartigen Studien nüchterner gegenüber. Zwar hat man zwischenzeitlich eigens die “Hamburg Kreativ Gesellschaft” als “Hub” für alle sogenannten “Kreativen” ins Leben gerufen, Bildende Künstler (als “Akteure im Teilmarkt Kunstmarkt” untergeordnet) finden dort jedoch kaum Unterstützung. (weiterlesen…)
27/02/2012
Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes im Kunstbereich durch EU absolut inakzeptabel
Pressemitteilung des Deutschen Kulturrates:
Deutscher Kulturrat vehement gegen Aufforderung der EU-Kommission
Berlin, den 27.02.2012. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, lehnt die Forderung der EU-Kommission, in Deutschland den ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf Kunstgegenstände und Sammlungsstücke abzuschaffen, vehement ab. Wir appellieren an Finanzminister Wolfgang Schäuble, MdB, und Kulturstaatsminister Bernd Neumann, MdB, sich für den Erhalt des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes im Kulturbereich einzusetzen und der Bestrebung der EU-Kommission Einhalt zu gebieten.
Der Deutsche Kulturrat unterstreicht noch einmal die Bedeutung der Mehrwertsteuerermäßigungen für den Kulturbereich. Ihr Wegfall hätte äußerst negative Auswirkungen! (weiterlesen…)
16/02/2012
“Kulturbehörde ist nicht irgendein bürokratisches Monster, das keine Ahnung hat” – Senatorin Kisseler wirbt für Vertrauen bei den Künstlern
In einem aktuellen Interview mit dem Hamburger Abendblatt hat Kultursenatorin Kisseler auf die Frage “Wer ist besonders unglücklich ?” die Unzufriedenheit gerade bei den Bildenden KünstlerInnen thematisiert. Dabei äußerte Sie Verständnis dafür, daß die Bildenden KünstlerInnen ein anderes Selbstverständnis haben, als es die Kampagnen der sogenannten “Kreativwirtschaft” vermitteln. Dabei warb sie dafür, die Kulturbehörde als Ansprechpartner zu sehen. Sie räumte aber ein, daß man sich dafür das “Vertrauen seiner Klientel” erarbeiten müsse.
Wirtschaftliche und soziale Lage von Bildenden Künstlern – Senator Scheele will Verbesserungen anstreben
Die wirtschaftliche Lage Bildender KünstlerInnen ist angespannt und ihr Einkommen liegt im Durchschnitt unter der Armutsgrenze. Eine aktuelle Studie des Bundesverbands bildender Künstlerinnen und Künstler hat Durchschnittseinnahmen aus Verkäufen von Kunstwerken von rund € 5.000 pro Jahr ermittelt. Angesichts der großen Einkommensschwankungen wären viele Künstler berechtigt, zumindest vorübergehend staatliche Unterstützungen wahrzunehmen. Die aktuelle Studie deckt auf, dass aber nur rund 6% der anspruchsberechtigten KünstlerInnen tatsächlich darauf zurückgreifen. Der Grund dafür ist das mangelnde Verständnis für die Situation und das Berufsbild der Bildenden Künstler bei den Jobcentern. Eingliederungsprogramme helfen den KünstlerInnen nur wenig, der Arbeitsplatz (das Atelier) wird von den Ämtern nicht anerkannt und muss oft aufgegeben werden. Die Existenzgrundlage entfällt. (weiterlesen…)
13/02/2012
Professionelle Künstler brauchen durchsetzungsstarkes Urheberrecht
Pressemitteilung
Deutscher Kulturrat für sachliche Debatte zum Acta
Berlin, den 10.02.2012. Der Deutsche Kulturrat appelliert für eine sachliche Debatte zum Acta (Anti-Counterfeiting Trade Agreement).
Beim Acta geht es um ein internationales Abkommen zur Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums im digitalen Umfeld. Es bezieht sich sowohl auf das Urheber- als auch das Patent- und Markenschutzrecht. Angestoßen wurde die Erarbeitung des Actas von den USA. Vertragspartner ist die EU. Nachdem verschiedene EU-Mitgliedstaaten die Unterzeichnung des Abkommens abgelehnt haben, hat nun auch Deutschland seine Unterzeichnung zurückgezogen und will die Debatten im Europäischen Parlament abwarten.
Der Deutsche Kulturrat begrüßt eine parlamentarische Debatte zum Acta, die sowohl im Europäischen Parlament als auch im Deutschen Bundestag stattfinden muss. Hier müssen weitreichende Entscheidungen getroffen werden, bei denen verschiedene Rechtsgüter sorgfältig gegeneinander abgewogen werden müssen. (weiterlesen…)
26/01/2012
Situation der Bildenden Kunst in Berlin
Unter dem Titel “Haben und Brauchen” haben u.a. Künstler und Kuratoren ein Manifest veröffentlicht, das den Umgang mit der Bildenden Kunst in Berlin kritisch beleuchtet. Eine Analyse, die durchaus auch auf aktuelle Entwicklungen in Hamburg zuzutreffen scheint.
“Bis vor wenigen Jahren ermöglichte die besondere historische Situation Berlins besondere Arbeits- und Lebensbedingungen in der Stadt: im Gegensatz zu anderen Großstädten bestand kein besonderer Druck auf dem Wohnungsmarkt und das Angebot an Räumen ermöglichte eine vielfältige, oft selbstorganisierte Kunstpraxis.
Diese Situation beginnt sich nun dramatisch zu verändern. Die Mieten steigen und der Druck auf die Produktions- und Lebensbedigungen erhöht sich, ohne dass sich die Situation zum Gelderwerb verbessert hätte. Nach wie vor verdienen die meisten Kulturschaffenden ihr Geld außerhalb Berlins.” (aus der Präambel des Manifests)
23/01/2012
Hamburger Arbeitsstipendien für Bildende Kunst 2012 vergeben
Die Hamburger Kulturbehörde wird dieses Jahr die folgenden zehn Künstlerinnen und Künstler mit 820 Euro monatlich unterstützen: Adrian Alecu, Carl Groß, Simon Hempel, Burk Koller, Axel Loytved, Stefan Marx, Regine Petersen, Grit Richter, Paul Sochacki und Lily Lea Wittenburg.
Die zehn Stipendiaten wurden in einem zweistufigen Juryverfahren erstmals von zwei verschiedenen Fachjurys ausgewählt. Zunächst hat eine siebenköpfige Fachjury aus insgesamt 176 eingereichten Bewerbungen in einem Vorauswahlverfahren 23 Bewerberinnen und Bewerber für die Ausstellung ihrer Arbeiten im Kunsthaus ausgewählt. Aus diesen 23 Arbeiten hat eine fünfköpfige Jury zehn Stipendiaten für das Arbeitsstipendium ausgesucht. Die Endauswahl trafen zwei Hamburger Künstler (Gisela Bullacher, Gunnar Reski), zwei auswärtige Kunstvermittler (Stefanie Böttcher, Axel J. Wieder) und eine Behördenvertreterin.
(aus einer Pressemitteilung der Kulturbehörde)

